Sonntag, 19. August 2018

Zur Nördlinger Hütte mit Benutzung von Bergbahnen

Das Wandergebiet um Mittenwald und Garmisch ist schon reich an Tourenmöglichkeiten. Wenn man Tirol mit einbezieht, ergeben sich noch mehr Varianten. In Seefeld hat man ein durch Bergbahnen gut erschlossenes Gebiet um die Reither Spitze. Diese ist ein markanter Gipfel von2.374 m Höhe. Am schnellsten erreicht man sie von der Bergstation der Härmelekopfbahn aus. Jene Bahn ist mit der Rosshüttenbahn von Seefeld aus erreichbar. Von Mittenwald fährt man am besten ab Bahnhof mit dem Bus nach Seefeld, denn dieser hält direkt an den Bergbahnen, Haltestelle Seefeld Rosshütte. Vom Bahnhof aus hat man etwa 15 Minuten Fußweg dorthin.

Samstag, 18. August 2018

Vom Ferchensee nach Mittenwald, ca. 7 km

Wir waren immer noch geschafft von unserer Tour über den Mittenwalder Klettersteig und entschieden uns, eher einen Spaziergang als eine Wanderung zu machen. Mittenwald ist umgeben von wunderschönen Bergseen. Der Ferchensee gehört dazu.

Freitag, 17. August 2018

Hoher Kranzberg - Wildensee, Korbinianhütte und zurück nach Mittenwald, 10,4 km

Man sollte sich vom Namen nicht einschüchtern lassen: Der Hohe Kranzberg ist eigentlich eher eine kleine Kuppe über Mittenwald, umgeben von den beeindruckenden umliegenden Bergketten Karwendel, Wetterstein und Estergebirge. Der Kranzberg ist 1.370 m hoch und eine Tour hinauf ist kein Spaziergang.

Donnerstag, 16. August 2018

Der Mittenwalder Klettersteig

Wir hatten schon lange vor, einmal einen Klettersteig zu begehen. Vor drei Jahren hat es nicht geklappt. Dieses Mal in Mittenwald war das Wetter gut, sonnig und zuverlässig, denn so soll es sein. Wir haben an einer geführten Tour teilgenommen, die von der Alpenwelt Karwendel angeboten wird, d.h. wir waren in einer kleinen Gruppe von sieben Personen mit einem Bergführer unterwegs, der auch Ausrüstung mitbrachte und uns die Benutzung erklärte.

Mittwoch, 15. August 2018

Ausflug an den Gardasee

Wir haben uns spontan zu einer Tagesbusfahrt an den Gardasee entschieden. Diese wurde vom Reisebüro Hornsteiner in Mittenwald angeboten. Wir haben uns direkt von einem Aushang in der Fußgängerzone inspirieren lassen.

Es ging kurz vor sieben Uhr los, zunächst über Seefeld nach Innsbruck, wo wir gestern schon mit dem Zug unterwegs waren, und von dort aus über den Brenner nach Südtirol. Ich fand allein schon diese Fahrt sehr interessant. Kurzzeitig war sogar eine Dolomiten-Felszacke zu sehen! Südtirol ist landschaftlich so schön - dort müssen wir mal wieder hin! Wir waren bei Regen losgefahren, aber kurz hinter dem Pass riss der Himmel auf. Bei strahlend blauem Himmel ging es weiter Richtung Süden. Kurz vor elf Uhr waren wir in Riva am Gardasee. Es ging direkt zu einer einstündigen Schifffahrt (freiwillig). Auf dem Wasser war es sehr angenehm und obwohl die Fahrt eher kurz war, ahnt man die Dimensionen des Sees, der 51 Kilometer lang ist. Nachdem wir wieder an Land gegangen waren, hatten wir noch drei Stunden Aufenthalt, die aber schnell vergingen. Wir haben im Gardasee gebadet, das Wasser hatte angenehme 22 Grad. Allerdings war viel los am Strand in Riva; im August ist Hochsaison.

Immer wieder während der Fahrt musste ich an den römischen Dichter Catull denken, der eine Villa am Gardasee hatte. Wo genau sie sich befand, ist nicht bekannt. Sein "Carmen IV- Phaselus ille …" ist eines seiner berühmtesten Gedichte und handelt von einem Schiff, das weit über das (Mittel-)Meer von Küste zu Küste gesegelt ist und schließlich am Gardasee seinen letzten Liegeplatz fand. Es ist ein wirklich bezauberndes Gedicht. Der Phaselus war ein kleineres, schnelles und vielseitig einsetzbares Schiff.

Nach der Erfrischung im See und einem Bummel durch Riva ging es mit dem Bus zurück durch Südtirol. Kurzzeitig haben wir sogar den "Rosengarten" gesehen! Es war eine eindrucksvolle Tagesreise und mal etwas ganz Anderes im Alpenurlaub.

Dienstag, 14. August 2018

Gruß aus Innsbruck

Heute war es regnerisch und gewittrig in Mittenwald. Deshalb haben wir der Landeshauptstadt von Tirol einen Besuch abgestattet. So ein Abstecher genügt natürlich nicht, um die Stadt richtig kennenzulernen. Dafür müssen wir wiederkommen... Innsbruck ist sehr belebt und man spürt südländisches Flair.

Morgen ist auch kein Wandertag und wir reisen noch weiter nach Süden! Ich werde nachträglich berichten.

Montag, 13. August 2018

Über Ochsenbodensteig zur Dammkarhütte, weiter zur Dammkarscharte, 10,4 km

Heute sollte das Wetter noch bis zum Nachmittag halten. Deshalb entschieden wir uns für eine Trainingstour, um besser in Form zu kommen. Nichts ist besser im Hochgebirge als langsames Steigen aus dem Tal bis möglichst weit oben, ohne Benutzung von Seilbahnen. Dabei gewöhnt man sich auch an die Höhe. Um keinen Zeitverlust durch die Anfahrt zu haben, wählten wir eine Tour, die wir beinahe vor der Haustür (der Ferienunterkunft) beginnen konnten.